China officinalis, deutsche Bezeichnung: Chinarindenbaum
Schwäche, Frösteln und starke Erschöpfung z. B. als Folge einer schweren Erkrankung. Blasses, aufgedunsenes Gesicht mit dunklen Ringen um die eingesunkenen Augen. Überempfindlichkeit aller Sinne. Die Person die China benötigt, steckt einerseits voller Pläne und Ideen, ist aber andererseits auch leicht verletzbar und schnell beleidigt.
Anwendungsbereiche:
- Gastritis. Leber-, Milz- und Gallenleiden. Blähungen und Aufstoßen. Appetitverlust oder Heißhunger auf Süßigkeiten sowie stark gewürztes Essen.
- Erschöpfung oder Anämie durch frühe, starke, schmerzhafte, klumpige und dunkle Monatsblutung. Zungenbrennen.
- Atemnot, Husten, wässriger Schnupfen und Niesen. Atemnot, schlechter durch Reden, Zugluft und flaches Liegen.
- Kopfschmerzen und Migräne. Starker, pochender Schmerz, „als ob der Schädel zerspringt“. Lichtempfindliche Augen. Ohrgeräusche.
- Ischialgie, schlechter durch Bewegung, besser durch Wärme. Begleitet von Zerschlagenheitsgefühl, Zittern oder auch Gelenkschmerzen. Periodizität der Beschwerden, z. B. jeden zweiten Tag schlimmer.
Charakteristisch ist die Verschlimmerung durch leichte Berührung und Besserung durch festen Druck. Licht, Lärm, Gerüche, Kälte und Nässe verschlechtern. Wärme und Ruhe verbessern.


