Heilpflanzenporträt: Weihrauch wirkt schmerzhemmend bei Rheuma und Arthritis

Botanischer Name: Boswellia serrata

Inhaltsstoffe: Neben dem im Weihrauch enthaltenen ätherischen Öl sind besonders die Boswellia-Säuren von Bedeutung.

Anwendungsgebiet: Die Heilkraft des Weihrauchs wurde in der traditionellen indischen Medizin, dem Ayurveda, schon lange geschätzt. Der Weihrauch wirkt schmerzhemmend bei chronischen Rückenschmerzen, lindert Rheuma und Arthritis. Außerdem wird er neuerdings mit großem Erfolg bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulzerosa und Morbus Crohn eingesetzt.

Wirkungsweise: Studien zufolge blockieren die Boswellia-Säuren ein Enzym im Körper, welche an der Entstehung von Entzündungen beteiligt ist. Die Wirksamkeit von Weihrauchpräparaten bei entzündlichen Darmerkrankungen ist wissenschaftlich jedoch noch nicht zweifelsfrei gesichert.

DosierungWeihrauch wird in täglichen Dosierungen von mindestens 600 mg und bis zu 2400 mg eingesetzt. Zu der Höhe der Dosierung sowie zur Anwendungsdauer gibt es derzeit nur vereinzelt Erfahrungsberichte. Nebenwirkungen: In sehr seltenen Ausnahmefällen können bei höherer Dosierung Brechreiz und Erbrechen auftreten.

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